Täuschen wir uns nicht manchmal in dem, was wir wahrnehmen? Was, wenn es einen bösen Dämon gäbe, so wie man sich Gott vorstellt: allmächtig und allwissend, könnte der mich nicht darin betrügen, wie die Welt wirklich ist, indem er meinen Sinnen etwas vorgaukelt, was gar nicht da ist?
René Descartes, Meditationes ..., 1642. ?was?
Descartes beginnt seine Überlegung mit einem Hinweis auf den anerzogenen Glauben an einen allmächtigen Gott, um dann sich statt einen solchen Gott einen 'bösen' Dämon vorzustellen. Das ist die frühneuzeitliche Variante des Gehirns im Tank.
Klassisches Gedankenexperiment
Erkenntnistheorie
Descartes, René (1596-1650)
Geändert am:
1. Februar 2008