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gedankenexperimente:taeuschender_daemon

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gedankenexperimente:taeuschender_daemon [2018/12/31 11:52]
jge [2. Szenario]
gedankenexperimente:taeuschender_daemon [2018/12/31 11:56]
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-Descartes beginnt seine Überlegung mit einem Hinweis auf den anerzogenen Glauben an einen allmächtigen Gott, um dann sich statt einen solchen Gott einen '​bösen'​ Dämon vorzustellen. Das ist die frühneuzeitliche Variante des [[gedankenexperimente:​gehirn_im_tank|Gehirns im Tank]].+Descartes beginnt seine Überlegung mit einem Hinweis auf den anerzogenen Glauben an einen allmächtigen Gott, um dann sich statt einen solchen Gott einen '​bösen'​ Dämon vorzustellen. Das ist die frühneuzeitliche Variante des [[gedankenexperimente:​gehirn_im_tank|Gehirns im Tank]]. ​Dass Descartes das "Ich denke" übrig bleibt, veranlasste schon Georg Christoph Lichtenberg zu der Bemerkung:​ 
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 +»Wir werden uns gewisser Vorstellungen bewußt, die nicht von uns abhängen; andere glauben, wir wenigstens hingen von uns ab; wo ist die Grenze? Wir kennen nur allein die Existenz unserer Empfindungen,​ Vorstellungen und Gedanken. //Es denkt//, sollte man sagen, so wie man sagt: es blitzt. Zu sagen //cogito//, ist schon zu viel, so bald man es durch //Ich denke// übersetzt. Das Ich anzunehmen, zu postulieren,​ ist praktisches Bedürfnis.« (Sudelbuch K, 76) [[http://​www.zeno.org/​nid/​20005270227]]
  
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gedankenexperimente/taeuschender_daemon.txt · Zuletzt geändert: 2018/12/31 11:58 von jge