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gedankenexperimente:unmoegliche_vorstellung

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gedankenexperimente:unmoegliche_vorstellung [2019/01/06 18:06]
jge
gedankenexperimente:unmoegliche_vorstellung [2019/01/06 18:07]
jge [5. Schlagworte]
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 Berkeley vertritt bekanntermaßen die These "esse est percipi",​ Sein ist Wahrgenommenwerden. Die Existenz einer cartesischen Res extensa kann durch die Sinne nicht bewiesen werden, weil der menschliche Geist nie näher an die materiellen Objekte herankommt, als in seinen Sinnesempfindungen. Berkeley kam zu dem Schluss, dass es darum keine Objekte unabhängig von ihrer Wahrnehmung geben könne. Das Gedankenexperiment sucht zu zeigen, dass dies auch für die Vorstellung von Objekten gilt: Stelle ich mir Objekte vor, so stelle ich sie mir als wahrgenommene vor; es ist unmöglich, sie sich anders vorzustellen. Berkeley vertritt bekanntermaßen die These "esse est percipi",​ Sein ist Wahrgenommenwerden. Die Existenz einer cartesischen Res extensa kann durch die Sinne nicht bewiesen werden, weil der menschliche Geist nie näher an die materiellen Objekte herankommt, als in seinen Sinnesempfindungen. Berkeley kam zu dem Schluss, dass es darum keine Objekte unabhängig von ihrer Wahrnehmung geben könne. Das Gedankenexperiment sucht zu zeigen, dass dies auch für die Vorstellung von Objekten gilt: Stelle ich mir Objekte vor, so stelle ich sie mir als wahrgenommene vor; es ist unmöglich, sie sich anders vorzustellen.
  
-===== 5. Schlagworte =====+===== 4. Kommentar ===== 
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 +===== 5. Literatur ===== 
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 +Enthalten in: Tittle 2005, 6-7. 
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 +===== 6. Schlagworte =====
  
  
gedankenexperimente/unmoegliche_vorstellung.txt · Zuletzt geändert: 2019/01/06 18:07 von jge